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Gehirnerschütterungen beim Sport - Was tun?

Es gibt zahlreiche Sportarten, bei denen der Kopfbereich gefährdet sein kann. Dazu gehört neben Skispringen auch Eishockey, Baseball und American Football neben zahlreichen anderen Sportarten. Als Trainer ist man oft überfordert, wenn einem Spieler eine solche Verletzung passiert. Es muss ja nicht gleich eine sehr schwere Verletzung sein, aber wie man in dieser Situation richtig reagiert ist kaum einem Verantwortlichen bekannt. 

 

Bei einem Sporttreffen in Heilbronn wurde ich erstmals durch die Vorstellung eines Gehirnspezialisten aus Neckarsulm mit dem Thema konfrontiert. Leider gab es bei diesem Treffen keine ausführlichen Informationen, sondern nur eine kurze Vorstellung, aber genug um dieses Thema einmal etwas näher zu beleuchten. 

 

Erinnert wurde ich dabei an eine Situation vor einigen Jahren, als sich ein Spieler während des Trainings plötzlich seltsam verhielt, was sich unter anderem dadurch äußerte, dass der Spieler Anweisungen nicht zu verstehen schien, Antworten gab, die eigentlich nicht zu einer Frage passte und leicht verwirrt zu sein schien? Wir haben damals den Spieler ins Krankenhaus gefahren und es stellte sich heraus, dass es um eine Gehirnerschütterung handelte. 

 

Das seltsame daran war allerdings, dass mir kein Ereignis einfiel, dass der Auslöser dieser Gehirnerschütterung hätte sein können? Die Symptome hatte ich zwar wahrgenommen, aber ehrlich gesagt hätte ich nicht an eine Gehirnerschütterung gedacht. Ein erster Schritt wäre also in jedem Fall, dass man als Trainer und Mitspieler, Zuschauer, Betreuer für solche Symptome eine Sensibilität entwickelt und diese richtig deutet. 

Auf der Internetseite von sportheilbronn gibt es ein sogenanntes "Concussioin Recognition Tool" in Form einer Taschenkarte in der Ausgabe #11. Diese Karte sollte man als Trainer immer dabei haben. Egal ob im Training oder bei einem Spiel, es ist eine große Hilfe im Umgang mit Verletzungen im Kopfbereich. Weiter gehende Infos findet man dort auch noch.